Wie geht Frieden? HAD-Schriftenreihe Band 6 erschienen

Frieden ist ein humanistischer Grundbegriff und eine humanitäre Praxis. Nachgezeichnet wird, welche Bedeutung friedensethische Überlegungen in der griechischen Aufklärung und der römischen Republik, bei den Humanisten der Neuzeit und schließlich im modernen Humanismus nach 1945 hatten. Weitere Beiträge zeigen exemplarisch Friedenspraxis in Geschichte und Gegenwart: eine antike Geschichte über Flucht und Neugründung, Humanitarismus, deutsche Außenpolitik nach 1989. Zur Debatte nach einer humanistischen Seelsorge für Soldaten der Bundeswehr werden die unterschiedlichen Standpunkte – samt eines Ausblicks nach Belgien – präsentiert.

Mit Beiträgen von Hubert Cancik, Stefanie Hartmannsgruber, Thomas Heinrichs, Angelika B. Hirsch, Ralf Schöppner, Annie van Paemel, Heinz-Bernhard Wohlfarth, Frieder Otto Wolf und Andreas Zumach

Ralf Schöppner (Hrsg.)
Wie geht Frieden? Humanistische Friedensethik und humanitäre Praxis

Tagungsbericht Fachtagung: Update Humanismusforschung – Perspektiven einer eingreifenden Wissenschaft

Humanismusforschung ist nicht nur der Blick in die Vergangenheit einer geschichtlichen Tradition. Angesichts der politischen und sozialen Krisen der Gegenwart bedarf es einer Verknüpfung historischer Forschung mit aktuellen Problemlagen – einer Humanistik. Welche Beiträge leistet heute ein angeeignetes Erbe des Humanismus zur Lebensorientierung der Einzelnen und zum Zusammenleben in pluralistischen Gesellschaften? Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden berichteten am 21. und 22. April 2017 in der Humanistischen Akademie vom Stand und den Perspektiven einer modernen Humanistik und diskutierten mit 30 interessierten Gästen.

Tagungsbericht: Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft

Zur gemeinsamen Tagung von Friedrich-Ebert-Stiftung und Humanistischer Akademie versammelten sich am 27. Oktober 2016 annähernd 100 Gäste in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin.

Humanismus als Diskriminierungsgrund?

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat das Jahr 2016 zum
Themenjahr
gegen Diskriminierung aufgrund von Religion oder Weltan­schauung erklärt. In ihrem Auftrag hat der Rechtsanwalt und Philosoph Dr. Thomas Heinrichs, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heike Weinbach, einen Übersichtsartikel „Weltanschauung als Diskriminierungs­grund – Begriffs­dimensionen und Diskriminierungs­risiken“ erstellt.

"Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft"- Tagung am 27. Oktober 2016

Brauchen die Mitglieder pluralistischer Gesellschaften ein gemeinsames ethisches Leitbild? Erschwert die Betonung der einzelnen kulturellen und religiösen Identitäten unser Zusammenleben? Eignet sich Humanismus als eine allen gemeinsame Orientierung, die sowohl Verbindendes schafft als auch ausreichend Raum lässt für Eigenes und Besonderes?


mehr Infos zur Tagung

.

Tagung der Bundesakademie in Stuttgart

Was gehört zu Deutschland? Humanismus, Reformation, Islam? Die Humanistische Akademie Deutschland hat am 17. und 18. Juni 2016 zum ersten Mal seit 2009 wieder eine Tagung in eigener Regie durchgeführt.

Dank der Kooperation mit den Humanisten Baden-Württemberg konnten die 60 Gäste den Vorträgen von Ulrike von Chossy, Mouhanad Khorchide, Enno Rudolph, Horst Groschopp, Thomas Heinrichs, Axel Kuhn und Heiner Jestrabek lauschen und engagiert mit den Vortragenden diskutieren. Ein Tagungsbericht findet sich hier: http://www.diesseits.de/node/5009/.

Die Bundesakademie will diesen Weg fortsetzen und auch 2017 wieder eine Tagung in einem anderen Bundesland durchführen.

Foto: (c) Stephan Kienle