Christliche Sozialarbeit?

Die Frage, wie christlich die von „Caritas“ und „Diakonie“ angebotene Sozialarbeit war und ist oder wie viel theologische Rabulistik getrieben werden muss, dies kirchlich so zu interpretieren, beleuchten Studien in dem aktuellen Buch „Abschied von der konfessionellen Identität?“, das von Thomas Heinrichs rezensiert wird.

Wozu Religion für Atheisten?

In seinem neuen Buch „Religion für Atheisten“ geht Alain de Botton von der Prämisse aus, für überzeugte Atheisten sei Religion gelegentlich ganz nützlich, interessant und tröstlich. Ralf Schöppner rezensierte das Buch für „humanismus aktuell online“. So wie das frühe Christentum es verstanden habe, sich unverfroren gute heidnische Bräuche anzueignen, so müssten wir heute die Säkularisierung durch eine Aneignung guter Ideen des Christentums und anderer Religionen verbessern.

Rettung der Sternenfreundschaft

 Die Überschrift bezieht sich auf Nietzsches „Sternen-Freundschaft“ aus der „Fröhlichen Wissenschaft“ von 1882 (279. Kapitel), wo es eingangs heißt: „Wir waren Freunde und sind uns fremd geworden. Aber das ist recht so und wir wollen's uns nicht verhehlen und verdunkeln, – als ob wir uns dessen zu schämen hätten.“ Eine Rezension von Ralf Schöppner bespricht die neueste philosophische Schrift von Ivan Stuppner, die das Thema Einsamkeit und dessen Bezüge zur Freundschaft behandelt.

Ein Lesebuch über Diderot

Der zweite Halbjahresband im vierten Jahrgang von „humanismus aktuell“ beginnt mit einer Rezension von Siegfried R. Krebs des Denis Diderot-Buches von Werner Raupp. Es entstand mit Blick auf den bevorstehenden 300. Geburtstag des französischen Philosophen der Aufklärung und trägt den Untertitel „Ein funkensprühender Kopf“. Vom Umfang her mag man das Werk ein Büchlein nennen, aber vom Inhalt her ist es ein Kleinod humanistischer Publizistik.

Glauben ohne Christentum

Ralf Schöppner rezensiert dieses soeben im Marburger „Tectum Verlag“  – nach dem Willen des Autors eine „Vision“ – erschienene Buch auf „humanismus aktuell“. „Glauben ohne Christentum“ ist geschrieben vom 89-jährigen Komponisten und Dirigenten Gerhard Wimberger, zwanzig Jahre lang Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele. Wer noch einmal zusammengefasst haben möchte, warum das Christentum unvernünftig ist, und wer etwas über den Menschen Wimberger erfahren möchte, der wird in diesem kleinen Büchlein fündig werden.

Interaktionsforschung für die Schule

Verbesserte Schüler-Lehrer-Beziehungen können nicht auf „andere Schüler“ hoffen, sondern erfordern mehr Selbstbildung der Lehrinnen und Lehrer über Empathie im Unterricht und zur Interaktion in der Schule. Zu diesem wichtigen Problem hat Dr. Brigitte Wieczorek-Schauerte (Institut für Humanistische Lebenskunde des HVD Berlin-Brandenburg) und Direktorin des „Instituts für systemische Pädagogik der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg“ ein wichtiges Buch geschrieben, zu dem eine Rezension vorliegt.