Willkommen

Die Humanistische Akademie Deutschland (HAD) gibt es seit März 2006. Unter Humanistik eröffnen wir humanismus aktuell online mit Texten und Rezensionen. Sie sind herzlich zur Kritik und Beteiligung eingeladen. Nähere Hinweise zur Akademie finden Sie hier.

Wir wollen an Theorie und Geschichte des Humanismus interessierte Nutzer helfend begleiten.

Festschrift für Horst Herrmann

(HAD) Armin Pfahl-Traughber rezensiert die Festschrift „Lieber einen Knick in der Biographie als einen im Rückgrat“ (Hrsg.: Yvonne Boenke) zum 70. Geburtstag (1. August 2010) des Kirchenrechtlers, Soziologen und Schriftstellers Horst Herrmann. Der einstige Priester und Professor der katholischen Theologie publizierte 1975 die Denkschrift „Ein unmoralisches Verhältnis“, in dem er die Staat-Kirche-Beziehungen in Frage stellte, worauf ihm die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen wurde. Nach weiteren heftigen Auseinandersetzungen um seine Forschung und Lehre trat er 1981 aus der Kirche aus und wechselte in den Fachbereich Sozialwissenschaften und hat bis zu seiner Emeritierung 2005 einen Lehrstuhl für Soziologie inne.

Humanistische Bestattungskultur

(HAD) Die Bestattungskultur gehört seit jeher zu den Hauptthemen auch säkularer Bewegungen. Was diese mit antikem Erbe, Friedhofsperspektiven, Pluralität, Feuerbestattung, Abschiedsritualen, Trauersprechern und Aschediamanten zu tun hat und für modernen Humanismus bedeuten könnte – dem geht dieser Sammelband genauer nach.

Himmel, Hölle und Biologie

(HAD) Soeben ist das Brevier „Wer zur Hölle will schon in den Himmel?“ von Edgar Dahl erschienen. Es wird hier weniger vorgestellt wegen dessen Unterhaltsamkeit, sondern wegen des Schusses Essig, den das Essay am Ende des Büchleins in den süßen Wein der Vorurteile über Religionen gießt.

Hilfe zum Zweifeln

Renate Schuster(HAD) Die Autorin Dr. Renate Schuster stellt in ihrem Text Fragen zum christlichen Glauben. Wie die christlichen Kirchen ihren Mitgliedern und Glaubensbedürftigen neben der Bibel nicht nur predigend, sondern auch schreibend manche „Hilfe zum Glauben“ geben, will sie beim Zweifeln helfen.

Konfessionslosigkeit und Bekenntnis zum praktischen Humanismus

(HAD) Der Autor, Frieder Otto Wolf, geht im Anschluss an sein Buch Humanismus für das 21. Jahrhundert einigen aktuellen Streitfragen des humanistischen Selbstverständnisses nach. Er will exemplarisch nachvollziehbar machen, zu was es gut sein kann, sein Selbstverständnis sorgfaltig zu artikulieren und von einem konfessionellen „Bekenntnis“ zu unterscheiden.

Humanismus und Ethikunterricht

(HAD) Die vorliegende Thesensammlung von Horst Groschopp behandelt ein grundsätzliches konzeptionelles Problem säkularer Organisationen und ihrer Politik. Da ist zum einen das Verhältnis von neutralem Ethikunterricht zu einem Humanismus als allgemeiner Kultursicht und zum anderen das Verhältnis zu einem dezidiert weltanschaulichen Humanismus wie ihn z. B. der HVD vertritt. Ausgangspunkt des Textes ist die besondere Berliner Schulsituation: Hier ist Ethikunterricht Pflichtfach für alle Schüler ab 7. Klasse und zusätzlich gibt es einen freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht

Wie wollen wir sterben?

(HAD) Im Frühjahr 2010 brach das Buch Wie wollen wir sterben? weitere Dämme in die seit dem Erfolg des Patientenverfügungsgesetzes 2009 neu entflammte Debatte über Selbstbestimmung am Lebensende und das Recht auf Suizid. Der Arzt Dr. Michael de Ridder,

Was ist der Mensch?

(HAD) Der erste Text zur Beförderung von Humanistik, der auf dieser neuen Homepage für die noch imaginierte Publikationsform „humanismus aktuell online“ veröffentlicht wird, stammt von Gerald Wolf. Er trägt den Untertitel „Erkenntnis und Glauben – und die Grenzen“. Der renommierte Magdeburger Hirnforscher (Jg. 1943) beschäftigt sich in diesem Text mit Fragen des Zusammenhangs von objektiven physiologischen Vorgängen im Gehirn und subjektiven Glaubensannahmen an Religion, speziell denen, die einen Gott haben.

Humanismusperspektiven – Was ist Humanismus?

Titelbild

In der aktuellen Ausgabe der Humanismusperspektiven, der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Deutschland (HAD), diskutieren renommierte Wissenschaftler, Historiker und Philosophen über die Konzepte des Humanismus. Im Zentrum der Diskussionen, die auf einer Tagung im November 2008 geführt und nun als Dokumentation von der HAD herausgegeben wurden, steht die Frage, was Humanismus denn nun eigentlich sei.